HDready, FullHD & Co.

Setzt man sich etwas mit der Thematik von Fernseh- und Wiedergabegeräten auseinandersetzt, so wird man recht schnell mit diversen Fernsehnormen, Formaten und Auflösungen konfrontiert. Der folgende Abschnitt soll die wesentlichen Aspekte vereinfacht erläutern.

 

Welche Systeme gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es verschiedene Fernsehnormen -  festgelegte Standards, nach denen sich bildverabeitende Geräte richten. Vereinfacht gesagt, unterscheiden sie sich in der Anzahl der Bildpunkte (Breite x Höhe), dem daraus resultierenden Bildformat, der Anzahl an Bildwechseln pro Sekunde und dem Prinzips des Bildaufbaus.

Visuell fallen dem gewöhnlichen Konsumenten in der Regel besonders Unterschiede in der Bildaufllösung auf. Die folgende Grafik veranschaulicht den Fortschritt zwischen veralteten Systemen und neueren Standards.

Vergleich der Fernseh-Normen: Unterschiede in der Bildauflösung

Viele ältere Geräte sind noch mit analogen Tunern ausgestattet, die den Empfang von analogen TV-Signalen ermöglichen sollten. Allerdings sind diese Wege in Deutschland weitestgehend eingestellt. Fortan werden Programme im digitalen DVB-Standard übertragen. Dieser ermöglicht einen rauschfreies, scharfes Fernsehbild.
Die meisten Programme werden in Standard-Auflösung (SDTV) gesendet, immer mehr auch im hochauflösenden HDTV. Unterteilt wird HDTV nochmals in zwei Stufen. FullHD ist mit 1980x1080 Pixeln höher auflösend als das etwas ältere Pendant HDready (1280x720 Pixel). In Zukunft wird das ultrahochauflösende UHDTV abermals einen Fortschritt in der Bildqualität bedeuten - jedoch ist dieses Format momentan noch im Testbetrieb.

 

Was bedeutet eine höhere Auflösung?

Eine höhere Auflösung bedeutet eine schärfere und detailliertere Darstellung des Bildes - aber auch ein erhöhtes Datenaufkommen. Zum einen begrenzt der Weg der Übertragung die höchstmögliche Datenmenge, zum anderen kann das Endgerät selbst nur eine bestimmte Menge verarbeiten. Aus diesem Grund unterscheiden sich beispielsweise die Bilder von DVB-T ("Zimmerantenne") und DVB-S ("Satellitenschüssel") in der Darstellungsqualität, obwohl es die selbe Fernsehnorm ist. Die maximale Datenrate von DVB-T beträgt nur einen Bruchteil der von DVB-S, sodass bereits bei der Ausstrahlung eine Reduzierung vorgenommen wird.

 

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